Auffrischung für Fahrrad- Rennsattel aus Leder
Heute hat sich unser Hubert einen Rennradsattel aus Glattleder vorgenommen. Dieser wurde zwar nur selten benutzt, aber er weist trotzdem Spuren und Macken auf. Hubert erklärt uns die verschiedenen Möglichkeiten, wie man mit solch einem Sattel bezüglich Lederpflege umgehen kann.
Diese Produkte werden alle für die Lederpflege benötigt:
- Leder- und Sattelseife
- Quellschwamm
- Lederfett*
- Baumwolltuch
- Auftragsbürste
- flüssige Lederpflege*
- Glanzbürste
- Lederpflegecreme in farblos*
*Wählen Sie das Produkt je nachdem, was Ihr Sattel konkret benötigt aus! Sie brauchen also nicht alle der drei genannten Lederpflegemittel für die Pflege eines Sattels, nur je nach Bedarf eins!
Natürliche Reinigung
Zunächst einmal muss der Sattel gereinigt werden. Bei Glattleder gelingt dies am besten mit unserer natürlichen Leder- und Sattelseife.
Diese wird ordentlich mithilfe des feuchten Schwamms mit kreisenden Bewegungen aus der Dose entnommen und gleichmäßig aufgetragen. Man sieht direkt, wie das Leder die Seife einzieht. Das bedeutet also, dass der Sattel nicht wasserabweisend ist. Nun bekommt die Seife etwas Zeit zum arbeiten. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird der Reinigungsvorgang wiederholt.
Danach kann der Schaum mit dem sauberen Schwamm wieder abgenommen werden.
Die Leder- und Sattelseife reinigt nicht nur ausgiebig, sondern verhilft gleichzeitig zu einer sanften Lederpflege.
Ausgiebige Tiefenpflege
Sollte das Glattleder des Sattels richtig ausgetrocknet sein, so empfehlen wir im Anschluss die Nutzung vom Lederfett, welches das Leder ausgiebig nährt.
TAPIR-TIPP: Fetten Sie den Sattel vor dem ersten Fahren ordentlich mit dem Lederfett ein, einziehen lassen, Überschuss abnehmen und nachpolieren nicht vergessen. Fahren Sie mit dem frischen Sattel. Da das Fett das Leder etwas weicher macht, führt das anschließende Fahren dazu, dass sich der Fahrradsattel optimal an Ihren persönlichen Sitz anpasst! Das Fahren wird dann um einiges angenehmer.
Das Lederfett wird mit einem Baumwolltuch oder einer Tapir Auftragsbürste in das Leder einmassiert. Überschüssiges Fett sollte nach einiger Zeit mit einem saugfähigen Baumwolltuch abgerieben werden. Achtung, bitte nicht zu dick auftragen – Gefühl ist gefragt!
TAPIR-TIPP: Das Lederfett lässt sich handwarm leichter auftragen.
Doch lieber nur Erhaltungspflege?
Wenn das Leder hingegen keine Reinigung benötigt und noch nicht ausgetrocknet ist, sondern einfach nur einen kleinen Schutz benötigt (beispielsweise bei einem komplett neuen Sattel), so empfehlen wir die Nutzung von Tapirs flüssiger Lederpflege. Einfach mithilfe eines Baumwolltuchs auftragen und einmassieren. Den Überschuss anschließend mit einer Glanzbürste polieren.
Die Lederpflege schützt den Sattel vor Feuchtigkeit, zum Beispiel wenn das Fahrrad mal im Regen steht. Außerdem man kann hierdurch die Bildung von Wasserflecken verhindern.
Lieber Schutz und extra Glanz?
Für einen noch intensiveren Schutz und eine sichtbare glänzende und wasserabweisende Oberfläche können Sie sich auch stattdessen für Tapirs Lederpflegecreme entscheiden. Einfach mit einer Auftragsbürste auftragen, einmassieren und abschließend mit der Glanzbürste bis zum gewünschten Glanz polieren.
In jedem Fall ist der Sattel nach Anwendung eines Tapir-Produkts für Lederpflege natürlich gepflegt und vor Feuchtigkeit geschützt.
TAPIR-TIPP: Egal, für welches Tapir Produkt für Lederpflege Sie sich entscheiden – Sie sollten stets nach der Reinigung eine geeignete Pflege wählen, die das Leder wasserabweisend macht. Denn fehlt diese Pflege, so würde das Sattelleder bei Regen quellen und sich das Leder mit Wasser füllen.
Viel Spaß auf der nächsten Fahrradtour! Mit natürlicher Lederpflege von Tapir. Damit nicht nur Ihr Fahrradsattel, sondern auch unsere Natur eine langlebigere Zukunft hat.
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