Lederpflege für Handtasche
Heute pflegt unser Hubert eine kleine Lederhandtasche aus schwarzem Glattleder. Wie es aussieht, hat die Tasche schon lange keine Lederpflege mehr gesehen. Das Leder wirkt trocken es hat völlig seinen natürlichen Glanz verloren und der Reißverschluss schließt nicht mehr optimal.
Also wird es Zeit für eine natürliche Lederpflege!
Das wird lediglich dafür benötigt:
- Lederfett
- Auftragsbürste
Trockenen Leder den Garaus machen
Eine direkte Reinigung ist in diesem Fall nicht nötig, da die Tasche wenig Schmutz ausgesetzt war.
TAPIR-TIPP: Etwas angesetzten Staub kann man zunächst gut mit einer Glanzbürste entfernen. Bei stärkeren Verschmutzungen empfehlen wir unsere Schmutzbürste.
Für das trocken gewordene Leder eignet sich diesem Fall besonders gut das Lederfett. Dieses dringt tief ins Leder ein und nährt es bis in die Tiefe. Achtung, Lederfett sollte nicht zu oft genutzt werden, da es das Leder jedes Mal weicher macht! Da die letzte Lederpflege hier aber schon lange her ist und das Leder ziemlich trocken und spröde geworden ist, hilft es hier gut. Bei zukünftigen Pflegebehandlungen sollte dann aber eher auf Lederöl oder die Lederpflegecreme zurückgegriffen werden.
Tiefenpflege für trockenes Leder
Hubert nimmt etwas vom Lederfett mit der Auftragsbürste auf und beginnt mit der Lederbehandlung am Riemen.
Weiter geht’s dann mit dem Reißverschluss. Das Lederfett schadet hier überhaupt nicht, sondern hilft im Gegenteil eher dabei, dass er wieder besser schließt.
Als nächsten Schritt der Lederpflege werden die Ecken der Handtasche mit dem Lederfett behandelt. Es wird einfach gründlich mit der Auftragsbürste einmassiert.
Zum Schluss kommt die Taschenoberfläche an die Reihe. Hier reicht im Normalfall der Rest Lederfett, der sowieso noch auf der Auftragsbürste vorhanden ist.
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